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Gestalttherapie

Die Gestalttherapie hat ihre theoretischen Wurzeln unter anderem in der Psychoanalyse Freuds. Die Vorstellung von unbewussten, mentalen Prozessen, die alle Psychotherapien begleitet, finden auch in der Gestalttherapie ihre Ausprägung. Allerdings unterscheidet sich die Gestalttherapie differenziert und in einigen Aspekten sehr grundlegend von der Psychoanalyse, so dass es schwierig ist, die einzelnen Theorien, Konzepte und Hypothesen immer deutlich voneinander abzugrenzen.

Im Selbstverständnis der Gestalttherapie werden daher drei Hauptkonzepte der Erklärung menschlichen Lebens zur näheren Erläuterung angeführt:

Psychoanalyse, Phänomenologie und Gestaltpsychologie.

Diesen Theorien beigeordnet werden Konzepte wie Holismus, Humanismus, Feldtheorie (Psychologie) und Organismische Theorie nach Kurt Goldstein, sowie Ansätze wie der Konstruktivismus und die Kybernetik.

 

Fritz Perls

 

Die Psychoanalyse hebt die Bedeutung des Unbewussten und des Geschlechtstriebs, der Vergangenheit und der Kausalität, der freien Assoziation, der Übertragung und der Verdrängung hervor; aber sie unterschätzt und vernachlässigt die Funktion des Ichs und des Hungertriebes, der Gegenwart und der Zielgerichtetheit, der Konzentration, der spontanen Reaktion und der Neubesinnung.

Paul Goodman

 

Ein Mensch muss an seiner Neurose festhalten, weil er in der Gegenwart bestimmte Schwierigkeiten hat. Das heißt, dass die Neurose die wahrscheinlich beste Art und Weise darstellt, mit den gegebenen Umständen zurechtzukommen.

Solange man nicht die gegebenen Umstände verändert, kann der Neurotiker sein absurdes Verhalten nicht aufgeben. Also befasst man sich [in der Gestalttherapie] systematisch mit den Verhältnissen und sucht nach einfachen Lösungen, die der Patient übersehen hat. Das ist viel interessanter, als den Patienten verändern zu wollen …

Je höher entwickelt die Ablenkungen sind, die das Ich verlangt, um so mehr verstärken sich die Abwehr und die Rationalisierungen gegen die Instinkte. Auf diese Weise wird die Spannung um so größer, wird die tägliche Unbewusstheit um so suggestiver und hypnotischer, wird die Selbstzerstörung um so unvermeidbarer. Die Rebellion der Instinkte gegen die oberflächlichen Ablenkungen des Ich ist eine gesunde Reaktion: Es ist eine gesunde Art der Gewalt, darauf berechnet, nicht den Organismus zu zerstören, sondern ihn von Leerheit zu befreien. Vom Ich könnte allerdings dieses Verlangen nach ›Bersten‹ (Wilhelm Reich) als Verlangen nach Selbstmord gedeutet werden.

sich etwas Gutes tun…

sich etwas Gutes tun zu wollen, setzt voraus, dass man weiss, was einem gut tut…

von den 10 Vorschlägen, die mir meine Therapeutin heute gemacht hat, empfinde ich 9 als lediglich anstrengend, aber bestimmt nicht gut tuend… Diese Aufzählung der Tätigkeiten entsprach eindeutig ihrem eigenen Bild von gut tuenden Tätigkeiten. 

Wie oft soll ich eigentlich noch auf Menschen hören, die ganz genau zu wissen glauben, was mir gut tut, darüberhinaus aber nicht in der Lage sind zu erkennen, dass jeder Mensch etwas anderes darunter versteht, und es als gottgegeben hinstellen, dass, wenn 90 % der Menschen etwas gut finden, es für alle gelten muss… ich behaupte mal, ich gehöre meistens zu den 10 %, was die Sache für einen Therapeuten sicher schwieriger macht, aber schliesslich ist genau das sein Job…

Apropos: “Sie haben es doch gut gemeint”… Das Buch habe ich ihr zum Lesen gegeben, aber offenbar hat sie nicht eine Zeile von dem verstanden, was drin steht. Von meinem Nachbarn erwarte ich solche Dinge nicht, von einem Therapeuten jedoch schon…

Die Hypnose-ähnliche Rückführung in die Kindheit hat sie dagegen ganz gut hingekriegt, vor allem deswegen, weil ich es gar nicht bewusst wahrgenommen habe, dass sie gerade im Begriff ist, das zu tun… tja, sonst hätte es womöglich auch gar nicht geklappt… ein wenig schockierend war dieses Erlebnis allerdings, ist wohl ne ganze Menge verdrängt in mir… nun sollen evtl. Träume folgen, um hier ein wenig Licht in die Kindheit zu bekommen… denn meine Erinnerungen sind so gut wie gar nicht vorhanden…

mal sehen, wie das ganze weiter geht… im Moment bin ich wieder sehr frustriert und fühle nichts als Sinnlosigkeit…

zeit zu gehen

Zeit zu gehen

Voranzugehen.
Wegzugehen.
Wieder Gehen zu lernen.
Neue Wege gehen.
Aus Beziehungen gehen.
Abschied nehmen.
Zu Freunden gehen.
Beziehungen auffrischen.
Tun.
Sich bewegen.
Laufen lernen.
Gehen lassen.
Tränen der Freude oder der Trauer.
Gehen können.

Ich stagniere und bin aufgewühlt zugleich. Ich habe Lust darauf, in meinem Leben etwas zu ändern, eigentlich alles umzukrempeln, dahin zu drehen, wo meine Seele schon seit Langem auf mich wartet. Und dann diese Kraftlosigkeit. Der fehlende Mut.
Ich arbeite dran.

Seit 2 Tagen meldet sich mein Indikator verstärkt zu Wort. Mein linkes Ohr ist seht geräuschempfindlich. Die Gefühlsseite ist sehr hellhörig. Ich habe bei jedem kleinen Geräusch Schmerzen. Ich werde dabei ertappt, nicht dran gedacht zu haben. Das ist schon mal gut, aber umso heftiger löst ein Geräusch, wie eine Amsel, eine Brottüte, die zusammengeknüllt wird, ein laufender Wasserhahn, den Schmerz aus. Ich merke, wie ich in diesen Momenten ganz aggressiv werde. Manchmal kann ich aus der Situation flüchten, manchmal schreie ich einfach, damit es aufhört. Ich halte es nicht aus. Nicht aushalten. Nicht mehr nur aushalten müssen.

Lust am Leben

auf einer Skala von 10 bis 1 würde ich sagen, liegt heute die Lust bei ca 3.

Dieser Wert hört sich wenig an, liegt aber noch einigermaßen im Durchschnitt der letzten 2 Jahre…

 

…besser stabil auf der 3 bleiben als einmal auf die NULL abrutschen…

speechless terror

  • wortloser Panikzustand bei Traumaopfern

Trauma-Überlebende berichten immer wieder von „speechless terror“  (sprachlosem Entsetzen), das sie überkommt, wenn sie sich an das Trauma zurück erinnern. Sie sind oft nicht fähig auszudrücken, wie sie über die Ereignisse fühlen oder denken, und unfähig, das Trauma mit Worten zu beschreiben. Dadurch wird die Verarbeitung des Geschehenen erschwert (vgl. Eye Movement Desensitization and Reprocessing).

 

Eye Movement Desensitization and Reprocessing, kurz EMDR, ist eine von Francine Shapiro in den USA entwickelte Behandlungsmethode für Trauma-Betroffene aus dem Bereich der Psychotraumatologie. (dazu später mehr…)

Instanzen

Eigentlich wollte ich etwas über meine Sprachlosigkeit schreiben… geht aber heute nicht…

speechless terror…

folgt später…

Die Krankenkasse nervt… schon vorgestern, als sie mich angerufen haben, um mich zu fragen, ob ich nicht endlich kündigen möchte… NEIN!!!, solange ich krank bin, jedenfalls nicht… das hat sie irgendwie nicht verstanden… worum geht es? was wollen alle von mir? … am Ende des Telefonats habe ich mich bedankt, dass sie so sehr um meine Gesundheit bemüht sind…

Heute dann ein weiterer Brief von der KK: Vorschlag zum Abschluss einer Sterbegeldversicherung. Nein, soweit ist es noch lange nicht… aber bald brauchen deren Sachbearbeiter so eine Versicherung…

Zitat: “Nehmen Sie es bitte nicht persönlich.” … Antwort von mir: “OK, wenn das so ist, dann lassen sie beim nächsten Brief bitte meinen Namen und meine Anschrift weg.”

Gestern Telefonat mit meinem RA. … es herrscht gerade Ruhe an der Front… auch er setzt mich unter Druck: Wann ich denn endlich prozessieren will? … Klar, nur dann verdient er an mir. Alle wollen an mir verdienen, soviel habe ich inzwischen verstanden.

Heute wieder KG… komme irgendwie nicht so richtig klar mit ihr, sie verunsichert mich zusehends, obwohl recht klare Aussagen ihrerseits kommen. Entweder ist sie streng (Zitat: “Bei mir ist es eben nicht so soft wie in der Reha, bei mir wird richtig was gefordert.”), oder sie ist hoch-esoterisch (Zitat: “Es gibt einen höheren Grund, dass wir uns begegnet sind.”). … wollte mir auch schon aus der Hand lesen… ok, komme vielleicht drauf zurück, aber mehr aus Neugier, ob sie das wirklich kann, als aus Neugier wegen meiner eigenen Geschichten. Die kenne ich ja sowieso alle :-)

Gestern habe ich endlich eine Termin wegen einer Einzeltherapie ausmachen können. Hat sich jetzt ein paar Tage hingezogen, weil die Therapeutin die falsche Telefonnummer von mir hatte, vielleicht habe ich sie aber auch falsch auf ihren AB gesprochen… egal… habe jetzt erstmal einen Probetermin… erst wollte sie mich abwimmeln, weil sie weiter weg wohnt, dann wollte sie mich abwimmeln, weil sie unschlüssig war, ob ich bei ihr richtig bin, dann sollte ich erstmal mal eine Nacht drüber schlafen… und am Ende hat sie dann doch einen Termin rausgerückt. Während des Telefonats hat sie gekocht… Essen!… für ihre Kollegen, die sie abends zum Essen eingeladen hat (ich hatte von meinem Psych. aus Versehen ihre private Tel.nummer bekommen)… war mir am Ende alles egal, ich hab den Termin und basta. Man soll ja schliesslich für sich sorgen…

Ob das alles gut geht?.?.?

Einen Joker hab ich noch: Ebenfalls gestern abend hat mich eine Freundin angerufen, die seit neuestem Heilung über Engel (mit Botschaften oder so ähnlich) macht. Sie hat mir angeboten, mich zu heilen, auch aus der Ferne… na prima, dann los… auf gehts… meine sanfte Kritik liess sie jedoch nicht gelten… trotz meiner Bedenken werde ich einen Termin bei ihr wahrnehmen… aber nicht per Ferne sondern ich werde zu ihr hinfahren…

Achja: die VT hatte mir übrigens am Telefon noch vorgeworfen, ich würde Therapeuten-Hopping betreiben, da ich schon seit 5 Jahren in diversen mehr oder weniger esoterischen Therapien verbringe… an der Stelle muss ich immer schmunzeln, da ich noch keinen Therapeuten getroffen habe, der NICHT behauptet hätte, dass SEIN therapeutisches Verfahren das beste für mich sei…

Nun denn, zumindest ist es mal ‘ne Therapie, die ich nicht aus eigener Tasche bezahlen muss… mein Geldbeutel wird also gleich mittherapiert…

Im übrigen muss ich immer wieder feststellen, daß es mir, bevor ich vor 5 Jahren mehr oder weniger durch Zufall in der ersten Selbsterfahrungsgruppe gelandet bin, bis dato wesentlich besser ging… denn ich hatte damals noch keine Ahnung davon, was ich alles für Probleme mit mir herumschleppe… diese werden aber durch Therapeuten ganz schnell ans Tageslicht befördert… sie müssen das tun, damit etwas da ist, woran sich das rumdoktern auch lohnt… ansonsten würden sie sich ganz schnell selbst in Frage stellen müssen, aber wer macht das schon gerne?… 

Interessant ist in diesem Zusammenhang vielleicht, dass bei jedem Therapeuten, bei dem ich bisher war, immer irgendetwas völlig anderes zutage befördert wurde als bei den anderen… das gibt mir schon seit längerem zu denken…

In diesem Zusammenhang fällt mir der Film Fight Club ein… ein genialer Film mit Edward Norton, der auch schon in dem Film Zwielicht eine gespaltene Persönlichkeit spielte. Außerdem hat er mal in Akte X einen schizophrenen gespielt…

… womit wir wieder beim eigentlichen Thema wären…

double bind

Die Doppelbindungstheorie ist eine kommunikationstheoretische Vorstellung zur Entstehung schizophrener Erkrankungen. Die Theorie wurde von einer Gruppe um den Anthropologen und Kommunikationsforscher Gregory Bateson entwickelt. Sie identifizierten (im Gegensatz zu bis dahin geltenden intrapsychischen Hypothesen) Beziehungsstrukturen, die in der Folge zu Verhaltensformen führen können, die als Schizophrenie bezeichnet werden, und prägten für diese den Ausdruck “double bind”.

Die Doppelbindungstheorie beschreibt die lähmende, weil doppelte, Bindung eines Menschen an paradoxe Botschaften oder Signale und deren Auswirkungen. Die Signale können den Inhalt der gesprochenen Worte betreffen, oder Tonfall, Gesten und Handlungen sein.

 

Beispiel: Verbot authentischer Empfindungen

„Wie kannst du bloß unglücklich sein. Haben wir dir nicht alles gegeben, was du willst? Wie kannst du nur so undankbar sein, dass du sagst, du bist unglücklich, nach allem, was wir für dich getan haben, nach all den Opfern, die für dich gebracht worden sind?“

Decodiert heißt dies:

„Du hast nicht die Erlaubnis, dich unglücklich zu fühlen, weil wir es nicht so wollen; wenn du dich unglücklich fühlen willst, dann fühle dich auch schuldig dabei.“

Die Folge:

Das Unglücklichsein kann im Sinne einer Anpassung nur verdrängt werden, indem die Persönlichkeit verleugnet wird. Anpassungsdruck und Autoritätsdominanz sind hoch.

 

Beispiel: Als Frage getarnte Anweisung

Mutter fragt ihren Sohn: Kannst du kurz zum Supermarkt und Butter kaufen?
Sohn: Nein, ich spiel grad!
Mutter (sauer): Dann mach es eben nicht, aber toll dass du immer so hilfsbereit bist!

 

Beispiel aus der Praxis: Psychotischer Anfall

Eine Mutter kommt zu ihrem psychisch kranken Sohn in die psychiatrische Klinik, um ihn zu besuchen. Sie betritt den Raum, ihr Sohn geht auf sie zu und will sie zur Begrüßung umarmen. Die Mutter weicht ein wenig zurück, worauf der Sohn davon ablässt, sie zu umarmen. Darauf sieht sie ihn mit einem vorwurfsvollen Blick an und sagt: „Was ist, hast du mich nicht mehr gern?“ Der junge Mann erleidet daraufhin einen psychotischen Anfall und wird mit Psychopharmaka ruhiggestellt.

 

Gegen die pathogene Wirkung von Doppelbindungen führte Watzlawick nach dem Grundsatz „similia similibus curantur“ (lat. von „gleiches heilt gleiches“) die therapeutische Doppelbindung, in Form der positiven Symptomverschreibung als paradoxe Intervention in die psychologische Behandlungspraxis ein.

 

Filme zum Thema:

  • Family Life. Großbritannien, 1971. Regie: Ken Loach, Drehbuch: David Mercer. Der Film erarbeitet die kommunikationstheoretische Theorie der Anti-Psychiatrie um Ronald D. Laing, der Doppelbindungstheorie. In der Hauptrolle Sandy Ratcliff als schizophrene Janice. 1972 erhielt der Film in Berlin den FIPRESCI-Preis.

 

  • Psycho Alfred Hitchcock: Der junge Norman Bates (!!! ;-) ), gespielt von Anthony Perkins, ist gefühlsmäßig zerrissen zwischen seiner imaginären Mutter, deren Befehle ihn davon abhalten sollen, sich mit unbekannten jungen Frauen zu verabreden, und seiner Zuneigung für einen von Janet Leigh dargestellten Motelgast. Er löst den Konflikt durch die Ermordung der jungen Frau. Am Ende des Films erfährt man unter anderem, dass dies nicht sein erster Mord war.

 

  • 2001: Odyssee im Weltraum Arthur C. Clarke, Stanley Kubrick: Der Schriftsteller Arthur C. Clarke hat eine der dramatischen Episoden von 2001 erdacht, in der es darum geht, dass es für eine künstliche Intelligenz keinen Grund gibt, gegenüber Doppelbindungen weniger verletzlich zu sein als eine biologische Intelligenz.
    Der Rechner HAL wurde von der wissenschaftlichen Leitung angewiesen, kompromisslos mit der Mannschaft zu kooperieren. Gleichzeitig war er an die Anweisung der Militärbehörden gebunden, der Mannschaft den wahren Grund der Mission bis zur Ankunft auf Jupiter zu verheimlichen. Durcheinander gebracht versucht HAL, einen der Astronauten andeutungsweise auf seinen Konflikt aufmerksam zu machen, worauf HAL, um von der Konversation abzulenken, eine Störung im Kommunikationssystem simuliert.
    Nach der Aufdeckung der gefälschten Kommunikationsstörung erwägen zwei der Astronauten, HAL abzuschalten. Als HAL davon erfährt, sieht er die Mission gefährdet, was seiner Programmierung widerspricht, die Mission unbedingt zu schützen. HAL entzieht sich der Doppelbindung, indem er damit beginnt, die Besatzung zu töten – die einzige Methode, um den Befehlen dann noch gerecht werden zu können und die Kontrolle über die Mission nicht zu verlieren.

 

Diagnose: Schizophrenie

Migräne

heute nacht war sie wieder da… 4:00 Uhr… links…

hatte jetzt fast ein Jahr Ruhe…

was war anders gestern? nichts… wenigstens nichts besonderes… hab schlecht geträumt… nicht nur von meinem eigenen Trauma… auch von denen, mit denen ich seit fast 2 Jahren konfrontiert bin… habs wohl zu sehr an mich rangelassen…

habe gestern mit H. darüber gesprochen… am Telefon… am Dienstag ist der Termin mit der Traumatologin… vielleicht deswegen???

war heute im Wald spazieren… die Hunde haben mich alle angestarrt… keiner hat sich getraut zu bellen… ehrlich gesagt, würde ich mich im Moment auch nicht getrauen, mich anzubellen…

habe vorhin gegoogelt (oder: gegooglet?)… hmmm,  sieht aus wie ein falsch geschriebenes gegurgelt…

Ergebnisse (-Wikipedia): außer den üblichen Medikamenten-Tipps und den Tipps zur Ernährungsumstellung habe ich folgendes gefunden:   

Gibt es demnach einen typischen Migräne-Charakter?

Auf jeden Fall. Menschen, die unter Migräne leiden, sind meist sehr pflichtbewusst, neigen zum Perfektionismus und können schlecht “nein” sagen. Das müssen sie erst wieder lernen.

Wie können sie das lernen?

Ich empfehle eigentlich jedem Migräne-Patienten mit hohem Leidensfaktor eine Verhaltenstherapie – allein oder in einer Gruppe. Ich sage meinen Patienten oft: “Änderst du dich, ändert sich die Migräne”. Jeder Migräne-Patient muss lernen, Verantwortung für sich zu übernehmen und besser auf seine Bedürfnisse zu hören. Die Zeit, die sich die Patienten nicht für sich nehmen, nimmt sich sonst die Migräne. …

Quelle: ARD.de Interview mit Dr. Jan Brand, Chefarzt der Migräne- und Kopfschmerz-Klinik Königstein

 

Psychisch bedingter Kopfschmerz (Psychogener Kopfschmerz)

Sie zeigen ähnliche Symptome wie der Spannungskopfschmerz und können täglich auftreten.

Mögliche Ursachen

  • Ungelöste akute und chronische Konflikte
  • Burn-out Syndrom
  • Mobbing
  • psychische Traumata, wie zum Beispiel nach sexuellen Übergriffen / Missbrauch.

Quelle: Psychogener Kopfschmerz

 

hab die Verabredung zum Essen beim Inder für heute abend abgesagt… seitdem ist es erträglich und ich kann sogar dieses hier schreiben…

Zeit für sich nehmen??? … hmmm

 

Diagnose: Migräne

[ICD-10 G43.0  Migräne ohne Aura (Gewöhnliche Migräne)]

… vielleicht bin ich einfach nur ganz gewöhnlich …

Selbstliebe

Wahrheit…

ich bin, wie ich bin… brav, lieb und fleissig sein für ein paar Gramm Liebe… der Hunger des Kindes… die sogenannte Liebe für das Wohlverhalten… von den Eltern verraten und mißbraucht… Verdrängung… sich die Anerkennung ‘verdienen’… Anpassung…

das Denken steuert uns in eine Mangelsituation…

machen, machen, machen… der Antreiber in uns… das Selbstablehnungsprogramm… ich sollte, ich sollte, ich sollte… ich sollte mich nicht so gehen lassen… so gehen

im Krieg mit der Wirklichkeit…

der Denker lügt… denn es ist, wie es ist… ich brauche, ich brauche, ich brauche… Manifestation des Mangels… sollte, müsste, hätte… Emotionen wertschätzen… Wut aushalten…

ich halt es nicht mehr aus

Konfrontation mit den nicht angenommenen Emotionen… Verhaltensauffälligkeiten sind Indikatoren…

Neid, Gier, Angst, Wut, Eifersucht, Ärger, Zweifel, Hass, Verzweiflung, Panik, Leere, Depression… Emotionen werden durch Gedanken erschaffen… aus der Schattenwelt wirken die Emotionen noch stärker…

Sucht nach Anerkennung, Liebe und Bestätigung… wenn sich 2 Bettler treffen… ist eine Partnerschaft ein Geben und Nehmen?

wie behandle ich mich selbst?

wo zeigt sich meine Sucht, meine Unfreiheit?

die selbst erschaffene Hölle… Dressur in Unwahrheit… die schöpferische Macht der Gedanken… fühle deine Gefühle… fühle statt zu shoppen… fühle statt zu essen… fühle statt zu rauchen… atmen… spüren… bejahen… Verantwortung übernehmen…

ich sterbe, wenn ich fühle… Respektieren, was ist…

Emotionen erzeugen Druck, Druck im Körperlichen… jedes Ereignis wird erschaffen, von uns allen, von uns selbst… alles, was geschieht, geschieht

Unsinn… Unglück… Schmerz… Stolz… Leichtsinn… die Liebe

Fehler werden nicht gemacht, Fehler werden gedacht… Schuldgefühle…

Sterben mit offenem Herzen… in der Stille fühlen… zur Besinnung kommen… sich selbst fühlen… jeder Mensch ist einzigartig, etwas besonderes… Gott mag keine Serienfertigung…

Menschen, die nicht NEIN sagen, sind gemeinsam mit dem Täter für die Situation verantwortlich… Selbstachtung… sei du selbst… unterscheide dich… gib dir selbst Anerkennung, Liebe und Bestätigung…

von der Hölle zum Paradies…

Aufschrei

Buchtipp:

Chase, T. Aufschrei - Lübbe; Auflage: 4., Aufl. (30. April 2002)

 

Aufschrei

 

Inhalt:

Als Truddi Chase zum ersten Mal in ihrem Leben einen Psychotherapeuten aufsucht, diagnostiziert er eine multiple Persönlichkeit: Ihre eigene Person war erstarrt und an ihrer Stelle war eine Vielzahl von Persönlichkeiten getreten, die in ihrem Körper lebten und sie nach außen hin vertraten und verteidigten. Truddie Chase war sich dieses Zustandes nicht bewusst. Sie erinnerte sich auch nicht an den Grund, warum sie eine multiple Persönlichkeit entwickelt hatte: Seit ihrer frühesten Jugend war sie von ihrem Stiefvater sexuell missbraucht worden! Wer dieses Buch einmal gelesen hat, wird es nie wieder vergessen!

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